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Archive for August 2012

Tag 24

Heimreise

Die Schweiz feiert Geburtstag und wir verlassen die lärmige, pulsierende, verrückte, gigantische, faszinierende, kuriose, stinkende, riechende, hektische, überfüllte, abwechslungsreiche, überraschende, liebenswürdige Metropole.

Die Zeit bis zur Abreise verbrachten wir mit einer Vielzahl von Promis. Madam Tussauds Wachsfigurenkabinett verkürzte uns auf sehr unterhaltsame Weise die Wartezeit.

Die Fahrt zum Flughafen sorgte dann noch für etwas Aufregung. Wir brauchten fast eine Stunde um aus Manhattan raus zu kommen. Das Kreisen um den Times Square (wegen der vielen Einbahnstrassen) war zwar aus Aspekten des Sightseeings attraktiv. Nur sahen wir vor dem inneren Auge schon unseren Flieger ohne uns abrauschen. Doch der hochmotivierte Shuttledriver gab alles, nutzte seine Ortskenntnisse, umfuhr jeden Brennpunkt gekonnt und brachte uns noch rechtzeitig zum Airport.

Der Rückflug war geprägt durch mächtigen Rückenwind. Zeitweise trieb uns der Jetstream (gemäss Info vom Captain) mit über 100 Sachen über den Atlantik. Eine gute Viertelstunde früher als geplant, strich der Flieger eine weitere Gummispur auf die Piste von ZRH. Nun noch mit Bahn und Bus nach Hause.

Das war’s.

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Tag 23

Die Geschichte des heutigen Tags ist schnell erzählt: Hotel – Starbucks – Broadway runter – Macy’s (Klamotten, Klamotten, Klamotten) – Broadway rauf – Hotel.

Der Tag vor der Abreise ist dem Kleiderupdate vorbehalten. Und der Megastore Macy’s ist aus unserer Optik der Laden schlechthin. Marken, Marken, Marken. Schnäppchen, Schnäppchen, Schnäppchen. Als Übernachter in New York geniesst man zudem 10% Rabatt, was der ohnehin hohen Shoppingmotivation zusätzlichen Antrieb verleiht. Fazit: Die Füsse schmerzen, die Kreditkarte glühte, die Seelen freut’s.

Auffallend ist, das vielerorts die Baumaschinen auf Hochtouren laufen (auch in Florida). Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo wenig Bautätigkeit zu beobachten war. Neben Neubauten sind vor allem Rennovationen trumpf. So auch im Macy’s und in unserem Hotel. Es tut sich was…

Ein abschliessender Tipp zum Überleben in New York als Fussgänger (gilt übrigens auch für Miami): Nicht dem Lemming-Effekt verfallen. Wenn 90% Prozent der an der Ampel Wartenden loslaufen, ist die Wahrscheinlichkeit gleich hoch, dass die Ampel noch auf Rot steht. Die hupenden Autos werden diese Vermutung postwendend bestätigen. Wer also als Newcomer nach NY kommt, spielt, wenn er mit der Masse loszieht, mit dem Leben. Einen Unfall haben wir in den drei Tagen zwar nicht erlebt, dafür Fastkollisionen am laufenden Band. Da gibt’s Dummies, die latschen telefonierend über die Strasse, ohne dabei auf den Verkehr zu achten, während sie von beiden Seiten Hup- und Bremskonzerte empfangen – und dies nicht mal realisieren! Da entschieden teils wenige Zentimeter über Nachtessen zu Hause oder Tropf im Hospital. Aber eben. Wenn die Cops ebenfalls bei Rot über die Strasse wandeln… Andere Länder, andere Sitten für den täglichen Adrenalinstoss. Wir begnügen uns mit der Kreditkartenabrechnung vom Macy’s….

Am Abend erkundeten wir die Umgebung rund ums Hotel, wobei wir den Times Square erst zum abschliessenden „sit in“ auf dem Stairway besuchten. Schon wenige Querstrassen weiter nehmen die Menschenmassen ab und man geniesst etwas Freiraum auf dem Trottoir. Schnusige und teure Restaurants auf der einen, Glaspaläste von Finanzinstituten auf der anderen Seite. Es gäbe noch sehr viel zu entdecken, doch morgen geht’s zurück in heimische Gefilde.

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